Wir freuen uns, Daniela ab Jänner bei uns begrüßen zu dürfen. Sie wird unser Team mit grafischer Finesse, ausgefinkelter Animationstechnik und natürlich auch mit ihrem sonnigen Gemüt perfekt ergänzen. Die gebürtige Wäldarin wurde außerdem schon vor Dienstantritt zur Corporate Voice des Jahres 2012 gewählt, und ihre erste Pflicht wird das Besprechen unseres Anrufbeantworters sein. Summa Summarum: das vierte Rad am Kreativ-Wagen, könnte man sagen. Die vierte Zylinderin im Designmotor. Die vierte Faust im Kampf für die Gute Sache.
Daniela war bisher als freie Mitarbeiterin tätig und kümmerte sich mit uns um Kunden wie die NEUE Vorarlberger Tageszeitung, die Messe Dornbirn und das Filmwerk Vorarlberg.
Wir sind umgezogen! Die Migration ist vollzogen, Adresse umgemeldet, Telefonmann kommt morgen Früh, Server läuft, alle Tassen im Schrank. Wir möchten euch kurz über unseren Prozess zum neuen Büro informieren.
Kleiner: unser neues Büro hat die halbe Fläche als zuvor im Ambergpark. Ziemlich genau 100 Quadratmeter, zwei Arbeitsräume, eine Küche, WC. Durch die bessere Aufteilung haben wir aber gleichzeitig mehr Platz. Der riesige Wandschrank, der die beiden Arbeitsräume teilt, fasst unser gesamtes Archiv, die Buchhaltung, unser Equipment und verbreitet Postamt-Flair, wie man im Bild sehen kann. Kleiner ist also größer.
Zentraler: vor zwei Jahren gelangten wir zur Überzeugung, dass die Peripherie viel praktischer sei als die Feldkircher Altstadt: Parkplätze und Verkehrslage, Komfort für unsere Kunden. Leider stellte sich das nach dem Umzug als relativ kleiner Pluspunkt im Vergleich zu den Nachteilen heraus: keine Bank, keine Post (nicht mal ein Briefkasten), kein Café in Reichweite (nur eine Bäckerei), kein Mittagsmenü ohne Auto, kein schnell-mal-auf-den-Weihnachtsmarkt oder in die Poolbar oder ins Kino oder ins Theater oder was auch immer. Weiterer Nachteil: die Tiefgarage macht faul. Wir kamen meistens alle mit dem Auto. Separat natürlich. Hier in der Stadt haben wir keinen Parkplatz. Und kommen wieder mit Bus oder Rad.
Authentischer: unser letztes Büro hat einfach nicht zu uns gepasst. Das haben uns unsere Freunde und Familien bestätigt, denn viele sagten, als sie von unseren Umzugsplänen hörten, dass diese Steinböden, Glaswände und Lichtschienen eh nicht zu uns gepasst hätten. Recht haben sie. Jetzt sind wir wieder in einem historischen Gebäude, haben ein wenig renoviert und neue Möbel machen lassen, die zu uns passen. Hier fühlen wir uns wieder als Kreative, und das direkte Umfeld bestimmt ja auch immer die Arbeitsweise.
Sauberer: kaum zu glauben, aber wahr: ein jahrhundertealtes Stadthaus ist sauberer als ein zehnjähriger Architektenbau. Keine weiteren Details. Billiger: wir bezahlen hier viel weniger als zuvor.
Wir freuen uns auf die ersten Tage im neuen Zeughaus. Kommt doch mal vorbei, wenn ihr in Feldkirch seid.
Das Berufsinfo-Forum der Katholischen Kirche Vorarlbergs greift das Sujet der Aktion »Wofür brennst du?« auf. Martin Fenkart, seines Zeichens Berufungspastoral, beweist Mut mit dem flammenden Hintergrund auf der Rückseite der Broschüren, siehe Galerie links, und winkt bei spontanen Assoziationen lässig ab: der Erfolg gibt ihm Recht. Und uns auch, denn unter seiner Leitung vervielfachte sich der Andrang auf die Veranstaltung, die bis zur Überarbeitung nicht besonders, ähem, cool war. Wir freuen uns mit Martin und verweisen gerne auf deren Facebookseite.
Alles ändert sich immer. Das ist natürlich. Und wir als brave Buam, machen natürlich mit. Und ziehen wieder mal um. Ab 2012 sind wir in unserem neuen Büro, zurück in die Feldkircher Downtown (Johannitergasse 2 – im Bild Umzug mit Nadine). Vorteile: unter Leuten sein, und nicht in der tristen Vorstadt. Altbau statt Glaswände. Mittagessen auf echten Porzellantellern. Lokale, Läden und Interspar gleich um die Ecke. Im Vergleich zu unserem aktuellen Büro haben wir deutlich weniger Fläche, durch die Aufteilung aber dennoch mehr Platz.
Ansonsten arbeiten wir parallel an mehreren Projekten: die Frühjahrsmesse 2012 rückt in ernstzunehmende Nähe. Das Symphonieorchester Vorarlberg bekommt eine neue Website von uns. Die Architekturtage 2012 stehen quasi vor der Türe. Und so nebenbei sollten wir uns auch mal über die Poolbar wieder Gedanken machen.
Wir freuen uns auf die Veränderung und ein tolles Jahr 2012.
Mit dem düsteren Neon-Hinterhof-Urban-Look der ersten Backyards-Website konnten wir die Jury des Vorarlberger Werbepreises überzeugen. Als Antithese zur freundlichen und hellen die-Touristen-müssen-sich-bei-uns-wohlfühlen-Gestaltung war der Underdog unter den Snowparks auf jeden Fall ein Eyecatcher für das Zielpublikum.
Ein Jahr später ruft der neue Marketingleiter der Brandnertaler Bergbahnen an, und möchte über ein Redesign reden. Natürlich ist man da vorab mal etwas skeptisch, »man hat ja schließlich einen Preis gewonnen mit der Seite!« Doch Eric Themel weiß, was er will. Und bestellt eine Tageslichtversion, die den Grundsätzen der Seite treu bleibt. Der mittlerweile zum Maskottchen avanchierte Rabe darf auch nicht fehlen – auch diesmal als Retro-Style animiertes GIF. Und wir haben ein (dezentes) Parallax-Scrolling eingeführt:der Hintergrund scrollt langsamer als der Vordergrund, und so entsteht ein Gefühl der Tiefe.
Klick auf das Bild links öffnet die Galerie zum direkten Vergleich der beiden Versionen. Wir finden, dass die Website sich treu geblieben ist, und freuen uns über den gelungenen Relaunch. Wir wünschen Eric und seinem Team einen erfolgreichen Saisonstart 2011/12!
Die Kampagne für die Architekturtage 2010 unter unserem Motto »Ansichtsexemplar« darf als voller Erfolg gewertet werden. Wir freuen uns besonders, dafür mit dem Adwin 2011 ausgezeichnet worden zu sein. 2012 finden die Architekturtage wieder in ganz Österreich statt. Und wir wieder mit dabei.
Das Jahresthema für 2012 ist »Anders als geWohnt.« Die teilnehmenden Architekturbüros, Bauträger und Institutionen legen den Schwerpunkt auf das Wohnen als unmittelbarste Form der Architektur, gute Idee. Doch wie visualisiert man dieses Thema? Einen unserer Ansätze, den gekrümmten Raum, möchten wir hier kurz vorstellen. Damit er nicht vergessen wird. Weil er ja abgeschossen wurde. Ein anderes Konzept wird in den kommenden Wochen umgesetzt, und damit sind wir sehr glücklich. Das wird eine spannende Sache.
Anders als geWohnt: der gekrümmte Raum
Die naturnahe Abbildung unmöglicher Situationen zum Austricksen der Wahrnehmungsgewohnheiten ist keine neue Sache. Die bildende Kunst nahm schon immer gewohnte Darstellungsformen her – wie Escher Anfang des 20. Jahrhunders in seinem Druck “Belvedere” – und irritierte so die Wahrnehmung. Eschers Werke basieren auf vermeintlich historisch verbindlichen Darstellungsformen wie der Lithografie.
Heute sind die Menschen gewohnt, ihre zukünftige Wohnsituation schon vor Baubeginn mittels hochwertiger Architekturvisualisierungen zu erleben. Diese Visualisierungen vermitteln den Schein der Unmittelbarkeit und Realität, sind aber – wenn man es genau betrachtet – reine Täuschung und Illusion. Perspektive, Lichtführung, Brennweite und hochwertige Ausstattung aus Archiven feiner 3D-Möbel und -Materialien verzerren die Darstellung und gaukeln hochrealistisch vor, was sehr oft nie sein wird.
Man könnte also sagen: »Damals« Lithografie als Symbol historischer Verbindlichkeit. Heute 3D-Wohnraumvisualisierung als Versprechen der zukünftigen Sicherheit. Wir verwenden also die Form der modernen Visualisierung und führen die Betrachter hinters Licht. Erst auf den zweiten Blick kippt der Raum, und das Vorschussvertrauen in die perfekte Welt der Visualisierung bröckelt.
Dieser Ansatz wurde zugunsten eines plakativeren und erweiterbaren Bildkonzeptes verworfen. Natürlich stellen wir auch diesen bald vor. Wir bedanken uns bei Thomas Knapp für die großartige Arbeit an unserem gekrümmten Raum.
Vollblutgastronom Reinhard Rauch veranstaltet seit Jahren eine überaus beliebte Veranstaltungsreihe mit dem schönen Namen »Love is in the Air«. Reinhard lässt es sich auch nicht nehmen, dort selbst aufzulegen. Und was liegt da näher, als den Wein zum Event zu kreieren.
Für das Etikett haben wir einen Scherenschnitt angefertigt, auf dem der Hirtengott Pan die Nymphen des Waldes mit der Panflöte (sic) anlockt. Den Wein zum Event gibt es übrigens im Rauch Restaurant zu kaufen, wo er sich zu feiner Küche auch vorab probieren lässt.
Mit der Fachhochschule und dem WIFI haben wir zwei Institutionen im Land, die regelmäßig für Praktikasuchende in der Branche sorgen. Auch uns erreicht da eine Vielzahl an Bewerbungen. Ob das an der teils freizügigen Arbeitsumgebung oder der besonders gesunden Verpflegung im Zeughaus liegt, wissen wir auch nicht so genau. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr über die zahlreichen Anfragen. Da die Bewerber aber eigentlich alle von den zwei Major Labels im Land ausgesandt werden, sind die Arbeiten im Portfolio oft recht ähnlich und teilweise nicht aussagekräftig über die tatsächliche individuelle Motivation und Kreativität der Bewerberinnen und Bewerber.
Deshalb haben wir uns für eure Bewerbung etwas einfallen lassen:
Wir bitten euch um euer persönliches Mixtape.
Wie jetzt, Mixtape?
10 Tracks und ein Cover sind die Mindestanforderungen. In welcher Form ihr die Playlist und das Cover gestaltet, überlassen wir euch. Auch ob ihr uns das Ergebnis analog oder digital zukommen lasst, ist eure Sache. Kleiner Tipp: bei Grooveshark kann man bequem Playlisten erstellen und versenden.
Wir freuen uns auf interessante Konzepte. Und mal ehrlich: alle guten Beziehungen fingen früher doch mit einem Mixtape an, oder?
Briefing: viel Angebote für Pisten und Schnee, und ein paar heiße Highlights. Klarer Fall für uns, das klang verdächtig nach dem klassische Eisdessert »Heiße Liebe«. Denn erst die feinen heißen Himbeeren machen aus dem kalten Eis etwas besonderes. Und so geht es auch den Vorarlberger Jugendlichen. Hallenbad und Free-Skiing, was für eine tolle Kombo.
Wir freuen uns über die tolle Kooperation mit dem Berliner Graffitikünstler Mike Friedrich. Seine Website ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Ein Aufkleber für Computer, die von uns gewartet werden. Die Kunden sollen Respekt davor haben, und es soll ins Auge stechen. Und es könnte sowas sein wie ein Vorführpickerl. Ein schönes Briefing, und eine klare Aufgabe.
Zwischen all den Riesenprojekten und Organisations-Jobs findet sich immer mal wieder eine kleine, isolierte grafische Aufgabe. Und auf die stürzt man sich, die hegt und pflegt man, schleift und korrigiert. Wenn ein Design dann immer besser wird, verliebt man sich immer ein bisschen in die Typografie, den Rhytmus, das Wechselspiel der Größenkontraste, das visuelle Raster, Form- und Zeichenverbände, Haptik und Materialität. Und das sind dann die Momente, in denen ich merke: ich hab den richtigen Job.