Zeughaus Blog

Love is in the Air: Weinetikett

Vollblutgastronom Reinhard Rauch veranstaltet seit Jahren eine überaus beliebte Veranstaltungsreihe mit dem schönen Namen »Love is in the Air«. Reinhard lässt es sich auch nicht nehmen, dort selbst aufzulegen. Und was liegt da näher, als den Wein zum Event zu kreieren.

Für das Etikett haben wir einen Scherenschnitt angefertigt, auf dem der Hirtengott Pan die Nymphen des Waldes mit der Panflöte (sic) anlockt. Den Wein zum Event gibt es übrigens im Rauch Restaurant zu kaufen, wo er sich zu feiner Küche auch vorab probieren lässt.

Oliver Ruhm am 18.10.2011

Mit deinem Mixtape ins Zeughaus - Backstage.

Mit der Fachhochschule und dem WIFI haben wir zwei Institutionen im Land, die regelmäßig für Praktikasuchende in der Branche sorgen. Auch uns erreicht da eine Vielzahl an Bewerbungen. Ob das an der teils freizügigen Arbeitsumgebung oder der besonders gesunden Verpflegung im Zeughaus liegt, wissen wir auch nicht so genau. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr über die zahlreichen Anfragen. Da die Bewerber aber eigentlich alle von den zwei Major Labels im Land ausgesandt werden, sind die Arbeiten im Portfolio oft recht ähnlich und teilweise nicht aussagekräftig über die tatsächliche individuelle Motivation und Kreativität der Bewerberinnen und Bewerber.

Deshalb haben wir uns für eure Bewerbung etwas einfallen lassen:
Wir bitten euch um euer persönliches Mixtape.

Wie jetzt, Mixtape?
10 Tracks und ein Cover sind die Mindestanforderungen. In welcher Form ihr die Playlist und das Cover gestaltet, überlassen wir euch. Auch ob ihr uns das Ergebnis analog oder digital zukommen lasst, ist eure Sache. Kleiner Tipp: bei Grooveshark kann man bequem Playlisten erstellen und versenden.

Wir freuen uns auf interessante Konzepte. Und mal ehrlich: alle guten Beziehungen fingen früher doch mit einem Mixtape an, oder?

Christof Flachsmann am 07.10.2011

360 Winteraktion: Heiße Liebe

Briefing: viel Angebote für Pisten und Schnee, und ein paar heiße Highlights. Klarer Fall für uns, das klang verdächtig nach dem klassische Eisdessert »Heiße Liebe«. Denn erst die feinen heißen Himbeeren machen aus dem kalten Eis etwas besonderes. Und so geht es auch den Vorarlberger Jugendlichen. Hallenbad und Free-Skiing, was für eine tolle Kombo.

Wir freuen uns über die tolle Kooperation mit dem Berliner Graffitikünstler Mike Friedrich. Seine Website ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Oliver Ruhm am 03.10.2011

Gebrauchsgrafik: Datenstrom Serviceplakette

Ein Aufkleber für Computer, die von uns gewartet werden. Die Kunden sollen Respekt davor haben, und es soll ins Auge stechen. Und es könnte sowas sein wie ein Vorführpickerl. Ein schönes Briefing, und eine klare Aufgabe.

Zwischen all den Riesenprojekten und Organisations-Jobs findet sich immer mal wieder eine kleine, isolierte grafische Aufgabe. Und auf die stürzt man sich, die hegt und pflegt man, schleift und korrigiert. Wenn ein Design dann immer besser wird, verliebt man sich immer ein bisschen in die Typografie, den Rhytmus, das Wechselspiel der Größenkontraste, das visuelle Raster, Form- und Zeichenverbände, Haptik und Materialität. Und das sind dann die Momente, in denen ich merke: ich hab den richtigen Job.

Oliver Ruhm am 15.09.2011

Heiße Liebe aus Berlin

Manchmal brennt einem aber auch wirklich der Hut. Wie zum Beispiel letzen Freitag, als wir Knall auf Fall einen einen Graffitikünstler brauchten. Der übers Wochenende schnell mal eine unserer Ideen illustriert. Hierzulande hatte keiner Zeit, oder Lust, oder beides.

Moment mal, da war doch was. Mike Friedrich, uns bekannt von Facebook. Eine entsprechende Anfrage war schnell formuliert und als Facebook-Message versandt. 3 Minuten später ein Anruf aus Deutschland. Berlin. Er hätte Zeit. Sehr schön! Ein kurzes Briefing und 2 Tage später war sie im Haus, die Illustration für die diesjährige 360 Winteraktion, Thema »Heiße Liebe«.

Die Illustration und die daraus entstandenen Produkte stellen wir in Kürze vor. In der Zwischenzeit lohnt sich ein Blick auf weitere Arbeiten von Mike: http://www.mike-friedrich.com

Wir möchten Mike noch einmal für die tolle Arbeit in dem doch sehr knappen Zeitrahmen danken. Bis zum nächsten Mal!

Christof Flachsmann am 15.09.2011

Verlieren gehört zum Spiel.

Agenturwettbewerbe sind riskant, und ab und zu ist eine Absage auch gut, damit man auf dem Teppich bleibt. Spiel, Spaß und Spannung gibt es nicht nur in der schillernden Werbewelt, sondern auch im Wettbüro. Wer hätte das gedacht.

Die Präsentation wollen wir euch nicht vorenthalten: Logo, Claim, Drucksorten, Inserate, Animationen, Webdesign und allerlei Disziplinen, die ein »Corporate« vorne dran haben. Hier online anschaubar.

Oliver Ruhm am 28.07.2011

Kunst, Algorythmus und Öl auf Leinwand

Vor über zehn Jahren lernte ich den Künstler Dextro kennen. Er machte Ende der 1990er mit computergenerierten Artworks für Silver Server und die Sofa Surfers von sich hören. Seine Website mit interaktiven Kunstwerken war für mich eine der großartigsten Ressourcen im Web. Im Sommer 2002 besuchte ich Dextro für ein paar Tage in seinem damaligen Atelier in Berlin, was für mich eine einschneidende Erfahrung in meiner persönlichen Entwicklung darstellte. Sein kompromissloser Zugang zur Kreativität und die radikal puristische Lebensweise waren ein großartiger Kontrast zu meinem damaligen Alltag in einer Web-Agency in der teuersten Ecke von Zürich, wo die Web 1.0 Bubble in voller Pracht gedieh.

Über die Jahre blieben wir in Kontakt, und das Werk von Dextro ist für mich eines der bedeutendsten Dokumente der medial unabhängigen Kunst: 3D-Anwendungen, mathematisch-grafische Algorythmen, reaktive Umgebungen, Fotografie und nun die Rückkehr zum Öl. Dextro reinterpretiert nun seine mit Hilfe des Computers generierten, sozusagen auf Nanopartikeln/Pixeln basierende Artworks neu auf Leinwand. Das Ergebnis dieser Prozesse ist atemberaubend.

Die Bilder stehen online zum Verkauf. Ich setze mich derzeit für eine Ausstellung in Vorarlberg ein. Wenn jemand an einer Zusammenarbeit interessiert ist bitte melden.

Oliver Ruhm am 15.07.2011

SPI Jagdberg Seifenkistenrennen 2011

12 Kisten, eine tobende Menge und wir dabei. Auch heuer wieder fand – zum dritten Mal – das Jagdberg-Seifenkistenrennen statt. 12 Seifenkisten, in liebevoller monatelanger Handarbeit von den Kindern gebaut, verfeinert, getuned und bemalt, racen um den Wanderpokal. Und natürlich um die Ehre. Gröbere Unfälle gab es keine, wenige Verletzungen und viel Spaß. Wir gratulieren den Gewinnern und freuen uns schon auf die nächste Runde im Schlinser Grand Prix.

Unser Beitrag ist der Pokal und die Gewinner-T-Shirts. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag leisten können: die Sozialpädagogische Schule und das Sozialpädagogische Internat am Jagdberg widmen sich Kindern, deren schulische und persönliche Entwicklung gefährdet ist.

Oliver Ruhm am 06.07.2011

Pile: 1 Gigabyte, für alle gratis.

Pile ist unser cloudbasierter Server für Kreative Profis: Video- und Audioexperten, Fotografen, Architekten, Grafikdesigner und Werbeagenturen haben so jederzeit und ohne Softwareinstallation Zugriff auf eine sichere Onlinefestplatte, und managen so Projekte im Team und mit ihren Kunden. Unser kostenloses Paket wurde jetzt aufgestockt und bietet nun 1 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz.

Pile im Urlaub
1 Gigabyte bietet mehr als genug Platz für Kopien der Reisepässe, PDFs der Reiseunterlagen und die wichtigsten medizinischen Dokumente. Wenn etwas verlorengeht, reicht ein Zugang zum Internet, zum Beispiel in der Hotellobby oder im Internetcafé, da für Pile kein eigenes Programm installiert werden muss. Und wenn der Speicherplatz auf der Speicherkarte knapp wird, bietet sich Pile als sicheren Zwischenspeicher für Urlaubsfotos und -videos an.

Pile im Job
1 GB reicht aus, um ein kleineres Fotoshooting zu managen. Oder ein komplettes Buchlayout. Oder alle Pläne, Ansichten und Dokumente eines Bauprojektes. Oder ein paar Videoclips. Und natürlich ist ein Up- oder Downgrade jederzeit möglich, wenn der Speicher mal knapp zu werden droht.

Pile wird immer beliebter. Unternehmen wie die Messe Dornbirn, Volksbank Vorarlberg oder Doppelmayr setzen Pile zum managen ihrer Medieninhalte und verwenden Pile auch zur Übergabe von Daten an Kunden und Lieferanten. Videoprofis wie Frl. Müller & Söhne und Kunstschall setzen auf Pile als Kundenserver und stellen Audio- und Videodaten zum weltweiten Zugriff bereit und Verlage wie Bucher und HMC Hamburg managen Bücher und Magazine mit Pile.

Kostenlos registrieren und ein Gigabyte gratis sichern auf www.pile.at
Mehr zu unseren neuen Paketen im Pile-Blog.

Oliver Ruhm am 05.07.2011

»Gratis« im Sinn von »umsonst«

Natürlich klingt das verlockend: ein großes Projekt, viel Prestige, Folgeaufträge. Aber man ahnte es bereits: »…insgesamt haben wir 5 Agenturen zu diesem Pitch eingeladen.« War ja auch zu schön, um wahr zu sein.

Zwischen 6 und 8 Tage Arbeit bedeutet ein Agenturwettbewerb bei uns. Abschlagshonorare, also den Betrag, den man als Trostpreis bekommt, wenn eine andere Agentur gewinnt, liegen erfahrungsgemäß zwischen 0 und 2.500 Euro. Im seltenen Maximalfall sind also 3-4 Arbeitstage bezahlt. Im häufigeren Fall vom 1.000 Euro sinkt die Attraktivität der Teilnahme, und sollte proportional durch Attraktivität des potentiellen Auftrages steigen, um unsere Motivation zur Teilnahme zu kompensieren.

Im Gespräch mit Branchenkollegen hier im Land gilt mittlerweile die noble Ansicht, man mache keine Gratispräsentationen. Wir teilen diese Ansicht. Gratispräsentationen bedeuten: Firma oder Organisation X lädt N Agenturen ein und lässt sich kostenlos mit Ideen bespielen und Honig ums Maul schmieren. Die Teilnahme ist verpönt: Verweigerung sei doch Ehrensache, und unerhört, dass die Anderen so den Wettbewerb kaputtmachten, den Markt und die eigenen Kompetenzen untergrüben.

In der Praxis finden sich immer wieder Agenturen, die, wenn es hart auf hart kommt, auch gratis antanzen. Da muss man sich nicht wundern, dass 0-Euro-Pitches aus dem Boden schießen wie die Champignons. Klar, warum riskant auf eine Agentur setzen und diese auch noch bezahlen, wenn man fünf Agenturen gratis haben kann? Und dann am Schluss vielleicht draufkommt, dass das gepitchte Projekt vielleicht doch nicht so durchdacht war wie man meinte, und ohne Risiko alles abblasen kann? Warum denn nicht?

Wir möchten unseren mitbewerbenden Vorarlberger Werbeagenturinhaber, die kostenlos präsentieren, ein Gratisgeschenk machen. Gratis wie in umsonst. Ein schickes »pitch bitch« T-Shirt in der wunderbaren Farbe »Flaschengrün«. Schickt mir einfach eine E-Mail an oliver@zeughaus.com – und vergesst bitte nicht eure Größe anzugeben. Insgesamt haben wir 3 T-Shirts abzugeben.

P.S.: Kann man auch kaufen. Divenblaue Frauenversion hier.

Oliver Ruhm am 02.07.2011