In einer erfrischenden Kooperation mit den Humankapitalisten war »360 Talente Factory« das Motto des 360-Frühjahrsmessestandes. Jugendliche konnten mit Support der Künstlergruppe vor Ort ihre mitgebrachten Textilien redesignen. Der Messestand wirkte imposant und das kreative Chaos kam gut an.
Wir freuen uns über den Erfolg der Aktion und bedanken und bei allen Beteiligten. Und wie man weiß, ist nach der Idee eben auch schon wieder vor der Idee. Wir sind gespannt, was nächstes Mal passiert.
Das heurige von uns gestaltete Jahres-T-Shirt ist nichts für Leute, die auf ihrem Auto keine Typkennzeichnung haben. Oder solche, die bei Manufactum dreifach gekämmte Schafnasenhaarsocken ohne Label kaufen. Eher Over- als Understatement. Being bold, passend zur restlichen Kampagne. Zeigen, was man denkt. Hergestellt zwar sweatshopfrei, aber trotzdem in Bali, in Zusammenarbeit mit Different Garments. Klick auf das Bild öffnet die Galerie.
Wie erwartet entfernte Facebook nach nur zwei Stunden das erste Foto vom Poolbar-Fotoshooting. Das heurige Motto »Trieb und Frieden« führte beim Sozialmediengigant zu Ungemach, da Barbüsigkeit so gar nicht in deren Policy für brave Bilder passt.
Hinter dem ersten von vielen folgenden Fotos steht der Wunsch zur Rückkehr zu einem natürlichen und selbstverständlichen Umgang mit der Körperlichkeit. Dem waren wir in den 1960er Jahren ja schon mal näher als heute, wo sich der Konservatismus auf dem altbekannten, bequemen Platz der öffentlichen Meinung wieder niederlässt. Und zwar mit der lieb gewonnenen Decke der politischen Korrektheit.
Wir erwarten uns ob der Plakate, Flyer und Inserate einiges an öffentlicher Resonanz. Das Poolbar-Team steht hinter der Idee, und wir tun das auch.
Aufruf: für das Fotoshooting weiterer Motive suchen wir freiwillige Frauen und Männer von 18 bis 99, die sich in der schicken Poolbar-Unterhose in alltäglichen Situationen ablichten lassen wollen. Bewerbungen bitte per E-Mail an uns.
Mehr zur Facebooksperre zu lesen auf dem Poolbar-Blog.
Auf der Frühjahrsmesse grillen Bürgermeister gegeneinander. Damit auch die Fans etwas davon haben, haben wir das Tippspiel konzipiert, gestaltet und umgesetzt. Zu gewinnen gibt es ein Grillgerät von Weber im Wert von 399 Euro, plus Barbeque-Saucen-Pakete. Das Gewinnspiel läuft ab jetzt eine Woche – am besten gleich auf Facebook mitspielen.
Der größte Marktplatz Vorarlbergs bekommt ein neues Gesicht. Das Logo für die Herbstmesse 2011 greift die Tradition der handgezeichneten Schriften wieder auf, die die frühen Plakate der Dornbirner Messe in den 1950ern so besonders machten. Als zweites Element der Gestaltung stellen wir das Messevolk vor, das die Kommunikationsmittel der Herbstmesse bevölkern wird.
Als erste offizielle Amtshandlung gestalteten wir die Aussteller-Einladung. Das offizielle Plakat folgt als nächster Schritt nach der bevorstehenden Frühjahrsmesse.
Aus dem Wettbewerb um die Frühjahrs- und Herbstmesse ging Zeughaus als Sieger hervor. Momentan greifen wir dem Messeteam vor allem im Bereich der Web- und Social-Media-Redaktion unter die Arme.
Lettering in Kooperation mit Thomas Gabriel von den Typejockeys
Gestern, am 25.3., haben Gerold und ich vor über 120 Mitgliedern der designaustria die neue Website präsentiert. Da es sich beim Publikum größtenteils um Designer handelte, waren wir auf Kritik und Vorsicht eingestellt, doch genau das Gegenteil war der Fall. Die Rezeption war positiv und konstruktiv, Aufbruchsstimmung herrschte vor allem bei der Webredaktion und beim designaustria-Vorstand, die den Launch kaum erwarten können. An dieser Stelle großen Dank den beiden Vorständen Rudolf Greger und Sigi Ramoser für das entgegengebrachte Vertrauen.
Wer sich für einen detaillierten Einblick in die neue Website interessiert, kann gerne unsere Beamer-Präsentation durchklicken, hier geht es weiter.
Die designaustria engagiert sich seit über 20 Jahren für Design in (und aus) Österreich und hat bereits 1400 Mitglieder. Der Launch der neuen Website findet am 18.4.2011 statt. Wir freuen uns darauf.
Vor einiger Zeit kam Martin von der 360 Card auf uns zu. Im Gepäck: eine Idee und einen Arbeitstitel für ein Gewinnspiel, das den Vorarlberger Jugendlichen diverse Freitage im Jahr verschönern wird. Codename: Fettiga Fritig. Auch wenn wir normalerweise nicht so auf Dialekt in öffentlicher Kommunikation stehen, blieb uns dieser spontan hängen, und wir krönten ihn zum offiziellen Namen für das Webgewinnspiel.
Für die Umsetzung lag für uns die Arbeit mit Butter auf der Hand. Nadine schuf für uns einige bemerkenswerte Butterschnitzereien, darunter ein PlayStation Control-Pad, das Zeughaus-Logo und diverse Ansätze für Butterlettern, die wir dann für das finale Produkt einsetzten. Einige Bilder dazu findet ihr in der Galerie links, einfach aufs Bild klicken.
Grund für diesen Beitrag ist aber nicht der Designaspekt, ich wollte kurz über die Probleme der Dialektkommunikation sprechen. Ein anderer Kunde hatte gerade eine ähnliche Situation, eben die Idee, mit Dialektbegriffen bestimmte Themenwelten zu titulieren. Hier waren einige schöne Begriffe am Start, wie »Uuf-richtat« (Richtfest), »Schaffreiti« (Küchenschrank), »Näggolo« (Basteln), »Blei-wiiß« (Bleistift) und das allseits beliebte »Feadara-wüsch« (Staubwedel).
Die Vorarlberger haben eine spezielle Einstellung zum Dialekt. Allgemein lässt sich wohl sagen, dass Mundart hier mit Stolz gesprochen wird. Der Dialekt an sich ist aber sehr inkohärent, so hat jede Region ihren eigenes Lautbild. Auch ein Außenstehender kann mit etwas Übung die Unterschiede zwischen Bregenzerwald, Montafon, Oberland und Unterland hören, von den Lustenauern ganz zu schweigen: die Segmentierung setzt sich bis auf Gemeindeebene fort. Und jede Fraktion ist, wenn es hart auf hart kommt, überzeugt, dass nur ihre Intonation die wahre, die richtige Sprechweise ist.
(Ich persönlich wuchs zweisprachig auf: der Montafoner Dialekt meiner Mutter wurde mir an der Feldkircher Schule aber schnell ausgetrieben: die Verspottung meiner Sprechweise war ein lebendes Beispiel für die Brianz des Themas.)
Im einfacheren Fall des »Fettiga Fritigs« (Fettiger Freitag) stellte sich ein a/i-Meridian heraus. Während das Oberland, aus dem auch unser Team stammt, »Fritig« sagt, spricht das Unterland, wo ein großer Teil des 360-Teams beheimatet ist, den Tag als »Fritag« aus. Für die jeweils entgegengesetzte Partei war die fremde Sprechweise ein klares No-Go. Wie wird es da erst den Endkunden, sprich, den Jugendlichen gehen?
Wir haben uns auf einen Mix entschieden: beide Varianten werden visualisiert und kommuniziert, beide Domains werden eingerichtet, und so ein Kompromiss geschaffen. Das ist sicher nicht ideal. Leider haben wir aus technischen Gründen aber nicht die Möglichkeit, eine geosensitive Umsetzung zu machen. Und überhaupt, bei all den »Zuagrasta« würde das auch keinen Sinn machen. Einstellungsmöglichkeit durch den Besucher? Nein, das wäre wohl übers Ziel hinaus geschossen.
Der Sinn der Amtssprache als offizielles Verbindungsglied erweist sich also einmal mehr. Hehre Absichten einer globalen Amtssprache, wie das demokratische Esperanto, waren nur bedingt erfolgreich. Englisch und Mandarin haben sich wohl durchgesetzt. Und wir wissen, warum Dialekt in der öffentlichen Kommunikation nicht ganz so einfach ist, wie man sich das vorstellt.
6 Mobilitäts-Gutscheine vom Stadtbus Feldkirch für jeden Neuankömmling in unserer kleinen Stadt. Angelehnt an die alten Karton-Fahrscheine mit den schönen Farbstreifen in der Mitte. Eigentlich wollten wir noch eine Original-Lochperforation, was aber leider eine realtiv kostspielige Angelegenheit geworden wäre.
Wir sind gespannt, wie sich dieser Gutschein auf den Bevölkerungszuwachs Feldkirchs auswirken wird.
Was Pile ist und wie es funktioniert seht ihr auf der Pile-Website. An dieser Stelle möchte ich einige Gedanken zur Konzeption und zum Design anbringen.
Pile soll funktional erklärt werden, als Marke sympathisch und professionell auftreten und schlussendlich zur Registrierung eines Accounts führen.
Der Oneliner »Files to go! Ihre bequeme Teamfestplatte im Internet« wird durch einen sekundären Informationssatz ergänzt. Der Zweck des Produktes soll sich auf den ersten Blick erschließen. Die Formulierung wirkt nicht gerade elegant, erklärt aber mehr, als dass sie verschlüsselt. Nach zig Versuchen und den Vorschlägen zweier Texter sind wir nun wieder beim Klartext gelandet. Die Take-Away-Box im rechten Bereich symbolisiert die Unkompliziertheit der Anwendung (Ready to use) und hat auch die Mobilität (Browserbasiert, keine Installation) im Sinn. Nach einigen Versuchen eines Icons für Pile (Kühlschrank, Frischhaltebox, Versandkarton, Eilzustellerklemmbrett etc.) hat uns die Take-Away-Box am besten gefallen. Sie ist unkompliziert und sympathisch, wie Pile. Die Illustration entstand, so wie das Design der ganzen Website, direkt in Adobe Illustrator. Danke an Christian Frick von Losboncos für die Vorlagenschachtel.
Ein Screencast ist schnell gemacht. Aufnahme drücken, mit der Maus navigieren, dazu sprechen, fertig. Theoretisch zumindest. In der Praxis stellte sich heraus, dass gleichzeitiges Verwenden der Maus und der Versuch, auch noch hochdeutsch zu sprechen, zum Scheitern verurteilt war. Wir haben zuerst das Video aufgezeichnet und leger dazu gesprochen, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Danach haben wir den Text transkribiert und alles an David Köhlmeier geschickt, der mit einer angenehmen Stimme und der notwendigen Routine im Amtsdeutsch gesegnet ist. Vielen Dank, David! Als dritte Ebene kam nun noch ein Loop unserer Hausband Pleasure PM zum Einsatz, um das ganze akustisch abzurunden. Zu guter Letzt noch eine Einstiegsgrafik und zum Schluss der Link. Aufgenommen und geschnitten haben wir die Videos übrigens mit Screenflow.
Wir haben gelernt, dass die Professionalität der Demovideos ein extrem wichtiger Bestandteil der Website ist. Hier sollte man – so kurz vor dem Ziel – wirklich nicht schlampig werden.
Die wichtigsten Features, die in den Videos erklärt werden, sind unterm Videoplayer noch einmal zusammen gefasst. Das kommt den Besuchern entgegen, die keine Lust oder Zeit haben für Videos. Außerdem ist es suchmaschinentechnisch natürlich sinnvoll, da Google den gesprochenen Text der Videos (noch) nicht indiziert.
Wer immer noch nicht überzeugt ist, kann sich hier vergewissern, dass namhafte Unternehmen auf Pile vertrauen. Zwei Banken, ein Fachverband für Gestalter und eine Druckerei outen sich hier für unseren Webservice.
Die Übersicht der Kosten und Leistungen sieht man bei Webservices eigentlich fast immer: die verschiedenen Pakete im Vergleich, und eines wird empfohlen. Ein Klick auf "wählen" startet den Registrierungsprozess, der in mehrere Schritte aufgeteilt ist, animiert und locker dargestellt wird und leicht von der Hand geht. Auch wenn natürlich die meisten Leute zuerst das kostenlose Paket wählen, signalisiert die Seite, dass noch viel Raum nach oben ist.
Am oberen Rand der Website findet sich eine Pseudonavigation: Ein Klick auf »Tour und Info« scrollt die Website zu den Videos. Auch »Pakete und Preise« und »Registrierung« verhalten sich ähnlich. Auf dem Blog haben wir relevante Neuigkeiten über frische Funktionen und Updates, und die FAQ – die häufig gestellten Fragen – erleichtern die Information über Details wie Abrechnung, Up- und Downgrade und Sicherheitsthemen.
Ob die Website erfolgreich ist, wird sich zeigen. Wir freuen uns jedenfalls, dass dieses Update online ist. Schaut euch Pile mal an.
Ich möchte kurz unsere Tools vorstellen, mit denen wir den Alltag im Zeughaus bewältigen. Da wir an modernen Entwicklungen gerne vorne mit dabei sind, sind eigentlich fast alle Tools online, also Web-Apps.
Unsere E-Mails, Kontakte und Kalender sind auf Google Apps. Das hat den Vorteil, dass ein kaputter Mac oder ein verlorenes iPhone kein großer Schaden sind, denn alle Daten sind immer synchron mit Google Apps – und somit auch immer aktuell auf allen Geräten. Google Apps ist kostenlos für Gruppen und Unternehmen bis 50 Mitarbeiter.
Alles, was officelastig ist, läuft bei uns online mit Google Docs. Dokumente, Präsentationen, Tabellenkalkulationen sind so immer online über jeden Webbrowser verfügbar und für jeden von uns synchron und aktuell. Wir können an unseren Dokumenten überall arbeiten, wo wir an einen Webbrowser kommen. Wir haben Google Docs nicht separat, sondern als Teil der Google Apps.
Größere Projekt managen wir mit Basecamp. Es ermöglicht uns die projektbasierte Kommunikation mit Kunden, Diskussion, Verwaltung von Aufgaben, Meilensteinen etc. Wir verwenden Basecamp seit drei Jahren und schätzen die Einfachheit und Direktheit der Projektmanagementsoftware aus dem Hause 37signals. Unser Plan kostet USD 49 pro Monat.
Seit wir die elegante und einfache Stundenerfassung von Julia und Sebastian verwenden, ist unsere Produktivität um ein Vielfaches gestiegen. Zeiterfassung ist die eine Sache. Aber was mite. zu einem richtigen Powertool macht, sind die Auswertungen: wieviele Stunden haben wir veranschlagt? Wieviele haben wir wirklich verbraucht? Wieviel davon in Besprechungen, und wie viele im Design? Wieviele bezahlte Stunden arbeiten wir durschnittlich am Tag? Es fiel uns wie Schuppen von den Augen, das könnt ihr uns glauben. Pro User kostet mite. € 5 pro Monat.
Mit dem slicken Tool aus Schweden schreiben wir unsere Rechnungen und Offerte. Mit automatischem Versand, Paypal-Anbindung und Mahnungsroboter (huch!) Mit Invoice Machine haben wir stets den Überblick, wer was wann bezahlt hat. Unsere Kunden sind die Onlinerechnungen inzwischen auch gewohnt – wir verrechnen dafür keine Druckkosten.
Fotografen schicken gerne große Bilder, Druckdaten haben schon mal über ein Gigabyte, Videos müssen irgendwie zum Kunden kommen. Pile ist der Fileserver unserer Wahl. Irgendwie logisch, wir haben ihn auch selbst gemacht. Der Vorteil ist für uns, dass Pile komplett browserbasiert ist. Das bedeutet, dass keine Software installiert werden muss (wie bei FTP) und das Tool von jedem Rechner aus jederzeit verfügbar ist. Außerdem ist Pile komplett cloudbasiert umgesetzt, und somit sehr ausfallsicher. Pile gibt es gratis zum Ausprobieren, brauchbare Datenpakete ab € 12,90.
Logos konvertieren, versenden und online bereitstellen, für Logobay kein Problem. Wir arbeiten gerade an einer stark vereinfachten Version, Codename Logobay Instant. Aber auch das jetzt verfügbare System spart viel Zeit, denn ab einem EPS erstellt Logobay alle benötigten Farb- und Formatvarianten und macht so die Übergabe von Logos zu einer Sache von wenigen Klicks. Von uns erfunden, von Antiloop umgesetzt. 100 Logos kosten € 7,90.
P.S.: Als installierte Programme verwenden wir (noch) Adobe Creative Suite CS5 Design Premium und einige Tools wie FontExplorer X Pro oder Final Cut Express, Transmit und Coda. Unseren lokalen Server verwalten wir mit SVN und Versions.