Die Geschichte unserer Zusammenarbeit mit FastBill beginnt im Jahr 2006, als Sebastians Munz (Hamburg) und Julia Sorgels (Berlin) gemeinsame Diplomarbeit »Agile Produktentwicklung im Web 2.0«, Codename mite, veröffentlicht wurde. Wir waren frühe Nutzer ihrer Plattform zur Zeiterfassung und es ergab sich ein aktiver Austausch zwischen uns. Und so kam es Anfang 2012, dass Christian und René von FastBill (Headquarter Frankfurt) nach Berlin kamen, und Julia von mite nach ihrem Rat betreffend Webdesigner fragte. Ihre erfolgreiche Web-App FastBill brauchte dringend ein Redesign. Und Julia nannte unter anderem unser Büro als möglichen Partner.
Spontan kamen Christian (Hamburg) und René (Saarbrücken) zu uns nach Feldkirch, wo wir sie im pittoresk verschneiten Hotel Alpenrose unterbrachten. Der folgende Workshop war wirklich ausgezeichnet. Beide Seiten fühlten sich verstanden und es folgte eine Rückkopplung von Visionen und Wünschen für die Web-App unserer Träume.
Wir gestalteten FastBill von Grund auf neu. Kein Stein blieb auf dem anderen. Wir haben die komplette Navigation gekippt, alles rund um Dashboards zentriert und insgesamt 55 Seitenvorlagen neu gestaltet. Und das in knapp zwei Monaten.
Mit FastBill lässt sich eigentlich so ziemlich alles machen, was ein kleines Dienstleistungsunternehmen (also zum Beispiel auch Zeughaus) braucht, um das Office zu schmeißen: Angebote, Rechnungen, Gutschriften, Lieferscheine und Mahnungen schreiben und per Post oder digital signiert verschicken. Einnahmen und Ausgaben tracken. Zeit erfassen und direkt abrechnen. Produkte und Dienstleistungen verwalten. Eingangsrechnungen mit der mobilen App scannen und direkt digital ablegen. Meldungen ans Finanzamt vorbereiten. Kunden zentral erfassen und managen.
Als wir das Look & Feel präsentierten, meinte René: »Sieht super aus. Aber ich muss das in Ruhe durchdenken, denn es kann gar nicht sein, dass das so einfach aussieht und alles kann, was wir brauchen.« Wie sich herausstellte, war unser Ansatz genau richtig für die Plattform. Wir freuen uns.
Auch interessante Themen wie Responsive Design (Bildschirmgrößenoptimierungen) und intelligente Scroll-Verhalten kamen dazu, sowie ein neuer Ansatz zur Navigation dazu, den wir dem iPhone entliehen: das oben sichtbare Swipen. Damit kann der Benutzer durch die App wechseln, ohne die Navigation zu verwenden. Er klickt dazu einfach die Pfeile und wechselt so zwischen den einzelnen Ansichten hin und her.
Je innovativer und komplexer das Design wurde, desto klarer war für uns die Dringlichkeit eines perfekten Partners für die Umsetzung in HTML und CSS, was wir als Viewcode bezeichnen. Alles, was man sieht und klicken kann. Die Karosserie also. Und hier sprang unserer langjähriger Pixelperfektionist Ewald Natter ein.
Ewald schrieb in Vorbereitung zur Umsetzung unseres Designs treffenderweise: »Nach wie vor betrachte ich das Projekt als irre Herausforderung, die ich liebend gerne in Angriff nehmen würde. Vor allem, weil das Projekt an die Grenzen dessen geht, was frontend-technisch derzeit möglich ist. Und zwar auf fast allen Ebenen, nicht nur auf einer.«
Wir freuen uns über den gelungenen Relaunch von FastBill und gratulieren Christian und René zu ihrem Mut zur Innovation, ihrer Entschlussfreudigkeit und bedanken uns für die großartige Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte im Rahmen von FastBill — und vielleicht auch darüber hinaus.
Übrigens: Wer wissen will, wann es losgeht, sollte sich hier eintragen.
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