Markenstrategie: Wie aus einem Gefühl eine klare Richtung wird

Markenstrategie, Zeughaus Design © Zeughaus Design

Phase 1: Verstehen, worum es wirklich geht

Am Anfang steht meist ein Gefühl: „Unsere Marke könnte stärker sein.“ Bevor wir irgendetwas verändern, hören wir erst einmal hin. Wir sichten Unterlagen, tauchen in den digitalen Auftritt ein und prüfen die bestehende Marke auf Klarheit und Wiedererkennbarkeit. So entsteht ein ehrliches Bild vom Status quo.
Anschließend richten wir den Blick nach außen: Wie treten Wettbewerber auf? Wo wirken sie stark, wo schwach? Und viel spannender: Wo entsteht Raum für eine eigene, deutliche Position?
Um die Menschen hinter den Zielgruppen greifbar zu machen, sprechen wir mit einer typischen Nutzerin/einem typischen Nutzer. Alternativ entwickeln wir gemeinsam eine schnelle Protopersona. Am Ende wissen wir nicht nur, wen wir erreichen wollen, sondern auch, was diese Menschen wirklich brauchen.
Aus all diesen Eindrücken formen wir ein strukturiertes Fundament – die perfekte Basis für den Workshop, der aus einer Marke ein Profil macht.

Phase 2: Der Workshop, in dem die Marke ihre Stimme findet

Der Workshop ist der Moment, in dem alles zusammenkommt. Sechs Stunden intensives, gemeinsames Arbeiten – methodisch geführt, kreativ und fokussiert.

Teil 1: Der Blick nach innen und außen

Wir starten mit dem Kern: Was kann die Marke? Wo liegen Chancen? Wovor muss sie sich schützen? Mithilfe der SWOT-Analyse werden Stärken, Potenziale und Risiken sichtbar. Die Wettbewerbsanalyse zeigt, wo Differenzierung möglich ist. Die Zielgruppenperspektive macht schließlich deutlich, welchen Mehrwert die Marke für wen schaffen muss. Plötzlich entsteht Klarheit. Neue Wege werden sichtbar.

Teil 2: Identität formen

Jetzt beginnen wir, die Marke zu schärfen. Wir entwickeln ein Zukunftsbild, das als Ambition dient, definieren das Nutzenversprechen und legen Werte fest, die nicht nur gut klingen, sondern auch gelebt werden können. So kristallisiert sich der Markenkern heraus, diese „Superpower“, die eine Marke unverwechselbar macht. Mit dem semantischen Differential erhält die Marke außerdem eine Tonalität, die sich später in Naming, Claim und Design wiederfindet.

Teil 3: Inspiration und Differenzierung

Zum Schluss geht es um das, was man sieht. Wir prüfen die bestehende Brand Identity, analysieren visuelle Wettbewerberwelten und betrachten Best Practices. All das liefert Inspiration und zeigt, wie sich die eigene Marke visuell klar von anderen abheben kann. Am Ende des Workshops entsteht aus vielen losen Eindrücken ein stimmiges, strategisches Markenbild.
Markenstrategie, Zeughaus Design © Zeughaus Design
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Phase 3: Der Brand Frame – wo alles zusammenfindet

Nach dem Workshop bringen wir die Marke auf den Punkt. Alle Ideen, Erkenntnisse und Geschichten werden gebündelt, sodass nur noch das bleibt, was wirklich zählt.
Der Brand Frame zeigt die Marke in ihrer reinsten Form: ihre Stärke, ihr Warum, ihr Ziel, ihre Haltung und ihren Kern. Er ist kein Strategiepapier. Der Brand Frame ist ein Startpunkt. Ein Orientierungssystem. Und er ist die Grundlage für alles, was sichtbar wird – vom ersten Entwurf bis zur Markenwelt.

Markenstrategie Prozess

Brandframe Phasen © Zeughaus Design
Klaus Österle, Zeughaus Design © Patricia Keckeis

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Klaus setzt den Maßstab für Designqualität und hat ein feines Gespür für die gute Sache. Er leitet das Brandingteam von Zeughaus und bringt seine Erfahrung in vielen Branchen und Themen täglich ein.
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Zeughaus Design GmbH
Kreuzgasse 7 6800 Feldkirch
Österreich